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Alle Artikel der Kategorie ‘SEM’

Der große Ausverkauf bei quelle.de legte am vergangenen Sonntag nicht nur den Shop lahm sondern lieferte auch mit dem Slogan “Deutschlands größter Ausverkauf” Futter für die Suche. Abgesehen von der Brand-Nachfrage schnellten die Suchanfragen nach “Ausverkauf” für dieses recht schwach frequentierte Keyword in exorbitante Höhen. Google Insights for Search liefert folgende Werte für den Anstieg im Referenzzeitraum von 30 Tagen ab heute:

Google Insights für Ausverkauf

Wie realistisch diese Werte sind, zeigt die nächste Grafik. Hier werden die Ad-Impressions zum Keyword “Ausverkauf” im Referenzzeitraum dargestellt:

AdWords Impressions ausverkauf

Schön zu sehen, wie sich hier die Kurven annähernd deckungsgleich verhalten. Die erste Spitze um den 25. Oktober war die Reaktion auf die Bekanntgabe des Räumungsverkaufs, die bei der realen Nachfrage etwas schwächer ausfällt als in den von Google veröffentlichten Daten.

Der tatsächliche Anstieg der Nachfrage am 01. November wird von Insights zwar mit einem Wachstum über drei Tage hinweg interpretiert und das Nachlassen ist wesentlich abrupter als in der Realität, jedoch zeigt diese kurze Fallstudie recht schön, wie verhältnismäßig die Anstiege bei saisonalen / eventbedingten Nachfragen zu den realen Werten passen.

Ein großartiges Tool, mit dem man nicht nur vergangene Werte verifizieren, sondern auch Schlüsse für zukünftige Kampagnen ziehen kann.

5 November 09

Der Quelle-Ausverkauf und seine Effekte auf die Suche

Author: Uli | Kategorie: SEM

Ein lange überfälliger Schritt wird heute nun endgültig von Google vollzogen: Die Anbindung des DoubleClick Display Networks “Ad Exchange” für AdWords-Kunden.

Wie funktioniert’s?

Über das Content Network können jetzt nicht nur Anzeigen im AdSense Netzwerk geschaltet werden, AdWords-Kunden haben ab sofort auch die Möglichkeit, mit Ihren Anzeigen von der großen Reichweite von DoubleClick Ad Exchange zu profitieren. Publisher hingegen müssen sich an die AdSense-Richtlinien halte und können so die Schnittstelle nutzen.

Interessant für den Werbetreibenden ist hier vor allem die Möglichkeit, entweder placement- oder content-bezogen zu arbeiten und so die Display-Ads besser aussteuern zu können.

Sehr gut auch erklärt vom Netzökonomen der FAZ.

18 September 09

Google AdWords goes Display

Author: Uli | Kategorie: SEM

Bei Search Engine Land bin ich auf einen grandiosen Artikel gestoßen, wie man am sinnvollsten bzw. optimalsten seine PPC Kampagnen organisiert. Hier jetzt die ein wenig erweiterte Liste auf deutsch:

Kampagnenebene

checkboxBrand-Keywords von Non-Brand-Keywords getrennt?
checkboxSind die Kampagnen nach Search und Content getrennt?
checkboxSind ausgewählte Placements in eigenen Kampagnen untergebracht?
checkboxHat jede Produktgruppe eine eigene Kampagne?

Anzeigengruppenebene

checkboxSind die Anzeigengruppen nach informational und transactional search gesplittet? (Wer hier eine ordentliche deutsche Übersetzung hat, verrate mir diese doch bitte in den Kommentaren)
checkboxIst jede Anzeigengruppe auf ein Produkt/eine Produktgruppe ausgerichtet?
checkboxPasst die Anzeige zum Produkt der Landingpage?
checkboxSind die Anzeigengruppen nach Art des Werbemittels getrennt? (Content Ads)

Keywordebene

checkboxHaben alle Keywords den gleichen Quality Score?
checkboxWurden alle profitablen Matched Keywords zu Phrase oder Exact Match Keywords extrahiert?
checkboxSind alle Keywords einzigartig im Account?

Wenn alle Punkte positiv beantwortet sind, ist der Account auf dem besten Weg. Wenn jedoch der eine oder andere Punkt nicht bestätigt werden konnte, sollte man die Strategie bei genau diesem Punkt hinterfragen. Oft sind es Vorlieben von Account Managern, die ihren Gewohnheiten freien Lauf lassen, oder einzelne Punkte als nicht so relevant erachten. Denn auch hier gibt es kein allgemeines Kochrezept, wie der nächste Punkt veranschaulicht.

Einige Account Managers bevorzugen, die top performers in eigene Ad Groups zu stecken. Für die Benutzer von Bid Management Tools ist dieser Punkt sowieso hinfällig, da diese strategische Gruppen unterstützen und Keywords somit anzeigengruppenübergreifend in Gruppen zusammen gefasst werden können. Inwieweit es für den Otto-Normal-Verbraucher nun sinnvoll ist, die top performers für jede Ad Group in eine neue zu transferieren, sei dahin gestellt.

Eine ordentliche Account-Struktur erspart eine Menge Arbeit, erleichtert die Übersicht über die Kampagnen und vor allem wirkt sich in den meisten Fällen positiv auf den Quality Score aus. Optimieren lohnt sich eben immer!

2 September 09

Check-Liste für SEM-Kampagnenmanagement

Author: Uli | Kategorie: SEM